Resilienz

Engel des Umsorgens. Thema Resilienz.
Engel des Umsorgens

Resilienz

Die Kraft der Resilienz

Resilienz wird auch als „Immunsystem“ der Seele bezeichnet.  Aber, was ist eigentlich Resilienz?

Resilienz ist die seelische Widerstandsfähigkeit, Lebenskrisen und Probleme zu meistern und dabei „das Gute am Schlechten“ zu entdecken.

Statt sich reaktiv in die Opferrolle zu begeben und  klagend zu fragen: „Warum muss mir das passieren?“ ist aktiv klärend zu untersuchen: „Was hat es (das Ereignis) zu bedeuten, soll ich sehen, was soll ich lernen?“ Diese zuversichtliche  Einstellung ist mit einer positiven und damit konstruktiven Grundhaltung verbunden, dass alles Sinn macht und man nicht destruktiv Lebensereignissen ausgeliefert ist. Resiliente Menschen sind handlungsaktive Lebensgestalter*innen nach dem Motto:

Schenkt dir das Leben eine Zitrone, mach daraus ‘ne Limonade.

Sie verfügen über Denkmuster und Verhaltenseigenschaften, die es ihnen ermöglichen, an widrigen Umständen zu wachsen statt zu zerbrechen.

Voraussetzung für dieses Verhalten ist eine positive Lebenseinstellung im Sinne von: „Für alle Probleme gibt es Lösungen“, kombiniert mit dem Vertrauen auf die eigene Selbstwirksamkeit.

Resilientes Verhalten resultiert aus einem positiven Selbstbild, das sich in der Kindheit gebildet hat durch positive Bestätigung und Wertschätzung, durchaus auch in Verbindung mit konstruktiver Kritik. Es kann aber auch im Erwachsenenleben erarbeitet werden.

Als wichtige Faktoren gelten die Fähigkeit zur Impulskontrolle und Selbstreflexion, realistische Wahrnehmungsfähigkeit in Verbindung mit Optimismus, Lösungsorientierung und die Bereitschaft zur Selbstverantwortung.

Beispiel:

Wenn eine Beziehung unter dramatischen Umständen zerbricht, kann man sich in Selbstmitleid betrinken und die Probleme damit vergrößern.  Es gibt aber auch die Möglichkeit das, wie es ist, zu akzeptieren, die Spannung auszuhalten und abzuklären, was die eigenen Persönlichkeitsanteile zu dieser Trennung beigetragen haben.

Damit setzt eine Entwicklung ein, die neue Perspektiven aufzeigt. Oft erklärt sich der Sinn einer Krise erst im Nachhinein. Statt zu hadern, gilt es Energien zu erhalten, durch die Akzeptanz der Situation, auch ohne sie zu verstehen.

Es ist, wie es ist und was daraus wird, muss sich zeigen.

Verbunden mit dieser Haltung ist eine gewisse Demut in Verbindung mit Zuversicht.

Menschen, die sich Religionen zugehörig fühlen, haben ein Mentalprogramm, das sie trägt, vorausgesetzt, sie verstehen die überirdischen Kräfte ihres Glaubens als Verstärker der eigenen Aktionen.

Auch persönliche Überzeugungen wie das Existieren von Engeln oder Naturwesen, die einem wohlgesonnen sind, verstärken die eigene Resilienz durch das Vorhandensein von Zuversicht.